Grenzen Im Text Und Text Als Grenze – Terezia Moras Das Ungeheuer
Автори:
Anne-Maria
Sturm
Martin Luther University Halle-Wittenberg, Germany
Страници:
293-
308
DOI: https://doi.org/10.54664/PMYF9245
Резюме:
Nicht-chronologisch erzählte Texte fordern ihren Leser*innen einiges ab, sind jedoch keine Seltenheit und mitunter sogar in der Jugendliteratur anzutreffen. Anders verhält es sich bei Texten, die den Leseprozess bereits aufgrund ihrer speziellen Typografie verlangsamen oder sogar beeinträchtigen. Als Beispiel für einen solchen Text wird Terezia Moras Roman Das Ungeheuer (2013) herangezogen, welcher die Leser*in mit horizontal geteilten Seiten konfrontiert: Jede Seite des Romans ist mit einer schwarzen Linie in zwei Hälften geteilt, oft gibt es Text ober- und unterhalb der Linie, mitunter auch nur oberhalb. Werden hier zwei Erzählstränge parallel entwickelt? Gibt es Berührungspunkte zwischen beiden Texten oder führen diese ein Eigenleben? Und wie liest man einen solchen Text eigentlich?
Ключови думи:
Border Poetics, Grenzüberschreitung, Textform, Typografie, Rezeptionsästhetik
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